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Friedrich II - König und Bauherr


Ein Rundgang durch Potsdam


Friedrich II., genannt „der Große“, herrschte von 1740 bis 1786 als König über Preußen und damit auch über Potsdam. Nach einigem Zögern erneuerte er 1744 die von seinem Urgroßvater, dem Großen Kurfürsten, getroffene Entscheidung und baute Potsdam neben Berlin zu seiner zweiten Residenzstadt aus. Gewichtige Zeugnisse dafür sind das Schloss Sanssouci und das Stadtschloss, die er ab 1744 von seinem Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbauen beziehungsweise umbauen ließ.  Auch für die Stadt selbst hatte er einen Plan.

Potsdam war von seinem Vater, dem „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. als Garnisonstadt praktisch neu gegründet worden. Es gab keine weit in die Geschichte zurückreichende Bautradition, keine Adligen oder reiche Bürger, die sich hier in repräsentativen Bauten verwirklichen wollten.
Es gab nur den Willen Friedrichs, Potsdam ein neues Gesicht zu geben. Doch, so heißt es bei Friedrich Mielke, einem profunden Kenner der Potsdamer Baukunst und Ehrenbürger der Stadt „… dieses ‚Gesicht‘ war nicht der Ausdruck einer neuen städtischen Gemeinschaft, wie sie sich in fünfunddreißig Jahren entwickelt hatte, sondern es war eine Maske, die der König zu tragen befahl“. … „Hier gab es nur einen Bauherrn, und das war der König selbst.“

Friedrich wollte eine Architektur, die einer Residenzstadt von europäischem Rang würdig war. Er ließ mehr als 400 Häuser, die weder alt noch baufällig waren, niederreißen und ersetzte sie durch neue, prachtvolle Gebäude. Schritt für Schritt, Straßenzug für Straßenzug verwirklichte er seine Pläne. Zur Seite stand ihm eine ganze Riege namhafter Architekten: Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Carl von Gontard, Georg Christian Unger, Jan Bouman und Heinrich Ludwig Manger.

Unser Rundgang wird Sie mit den großen und kleinen Zeugnissen dieser Zeit bekannt machen und Sie zu zivilen sowie militärischen Bauten, zu imposanten Toren, Schlossanlagen und Kirchen führen.
Die Entdeckung des friderizianischen Potsdam beginnen wir am Alten Markt.
(1995)
 

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